Die PillCam Colon sorgt für ein Blitzlichtgewitter in Ihrem Darm

Welche Technik in der PillCam COLON steckt

Die PillCam COLON 2

Die PillCam COLON ist innovative Hightech im Miniaturformat. In einer 31 mal 11 Millimeter großen Kapsel, in etwa so groß wie eine Vitamintablette, steckt die Technik eines kompletten Filmstudios. Ihre Oberfläche ist glatt, so dass Sie sie problemlos schlucken können. Neben der Kamera enthält die Kapsel lichtstarke LEDs, einen Sender und eine Energiequelle.

Technologisch ist die PillCam COLON, die für die Untersuchung des Dickdarms optimiert ist, mit der PillCam SB vergleichbar, die sich mittlerweile international als maßgeblicher Standard für die Untersuchung des Dünndarms etabliert hat: Mehr als 1,6 Millionen Menschen wurden damit untersucht.

Die PillCam COLON ist an beiden Enden mit Kameraköpfen versehen. Während ihrer Wanderung durch den Körper macht die Kamera 400.000 farbige Aufnahmen. Wegen des besonders weiten Aufnahmewinkels ist quasi eine Rundumsicht möglich. Dabei können Auffälligkeiten der Gewebestruktur bis zu einer Größe von 0,7 Millimetern dargestellt werden.

Die PillCam COLON ist mit Herausnehmen aus der Verpackung einsatzbereit. In den ersten Minuten nach dem Schlucken, während die Kapsel die Speiseröhre passiert, macht sie kontinuierlich Bilder. Im Magen angekommen, fällt sie nach circa drei Minuten in einen Energiesparmodus, bis die Software die Dünndarmpassage erkennt. Im Dünndarm und im Dickdarm nimmt sie zwischen 4 und 35 Bilder pro Sekunde auf. Die Zahl der Aufnahmen pro Sekunde ist von der Geschwindigkeit der Kapsel abhängig.

Die Bilder werden über Sensoren an ein kleines Aufzeichnungsgerät übertragen, das Sie am Gürtel tragen. Die Kapsel selbst speichert keine Daten oder Bilder und muss daher auch nicht aufgefangen oder geborgen werden.

Die Daten können nur von Ihrem Arzt mithilfe einer speziellen Software vom Aufzeichnungsgerät heruntergeladen, ausgewertet und als Datei archiviert werden. So können die Bilder auch mehrfach analysiert werden. Da das menschliche Auge bei dieser Frequenz keine Einzelbilder mehr wahrnehmen kann, können sie wie ein Bewegtbildformat betrachtet werden. Die Aufnahmequalität von 35 Bildern pro Sekunde liegt dabei über dem Kinostandard, bei dem 24 Bilder pro Sekunde üblich sind.

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