Darmspiegelung mit Endoskop, Koloskopie

Darmspiegelung – die Standard-Prozedur in der Darmkrebsvorsorge

Das Koloskop, ein dünner, flexibler Schlauch von rund 130 bis 150 Zentimetern Länge, ist das zentrale Untersuchungsinstrument bei der Darmspiegelung. Es wird anal eingeführt, so dass der gesamte Dickdarm (Kolon) untersucht werden kann. Dafür ist das Koloskop mit einer Kamera und einer Lichtquelle ausgestattet. Es enthält zudem Arbeitskanäle für medizinische Instrumente wie Zangen oder Schlingen. Die Bilder der Kamera werden während der Untersuchung auf einen Bildschirm übertragen, so dass ihr Arzt das Koloskop steuern und die Darmschleimhaut genau untersuchen kann.

Von erfahrenen Gastroenterologen durchgeführt, ist die Darmspiegelung zuverlässig und sicher. Komplikationen treten nur äußerst selten auf. Alle Ärzte unseres VidiColon-Expertenverbunds sind in der Koloskopie sehr erfahren und zur Durchführung der Vorsorgekoloskopie zugelassen.

Wucherungen wie Polypen werden bei der Darmspiegelung mit einer sehr hohen Sicherheit und Genauigkeit gefunden. Durch einen Kanal des Endoskops kann Ihr Arzt Gewebeproben entnehmen und Polypen entfernen, ohne dass ein zweiter Eingriff nötig wird. Darmkrebs kann dadurch erst gar nicht entstehen.

Ab dem Alter von 55 Jahren ist die Darmspiegelung eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkasse. Sie gilt als maßgeblicher Standard der Darmkrebsvorsorge.

Das sollten Sie wissen

Damit die Darmschleimhaut sorgfältig untersucht werden kann, muss der Darm vorab entleert und sehr gründlich gereinigt werden. Dafür wird Ihnen am Vortag eine spezielle Trinklösung verabreicht. Während der Untersuchung wird Luft oder Gas in den Darm gefüllt, was manche als unangenehm empfinden.

Die instrumentelle Untersuchung des Intimbereichs ruft bei vielen Menschen Angst oder ein Schamgefühl hervor. Dieses Gefühl müssen Sie für die Darmspiegelung überwinden. Damit Sie während der Untersuchung nichts spüren, wird Ihr Arzt Sie in der Regel sedieren, das heißt Ihnen ein Schlafmittel verabreichen. Sie dürfen daher anschließend nicht allein nach Hause fahren und sind am Tag der Untersuchung nicht geschäftsfähig.

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